serendipity project

Auf der Suche nach dem glücklichen Zufall

Ein “fulminantes Ende”, so hat es auf meinem Plakat verhiessen. Und ich muss sagen, es war überaus ereignisreich. Nach zweitägigem Aufbau, mit Hilfe meiner Eltern und Arno, war Freitag um 18 Uhr alles bereit. Leider liefen die Heizungen nicht und durch den Regen war es etwas unangenehm in den Umkeiden, trotzdem sind sehr viele Menschen vorbeigekommen, auch von weit her, was mich sehr gefreut hat! Meine Rede war kurz und dann gabs auch schon Musik von Ruben und eine Lesung von Julia und Pascal. Freitag war eher entspannt und wir sind gegen 24 Uhr nach Hause. Samstag war das Wetter schon viel besser und durch etliche Hinweise mit Kreide gemalt, kamen viele Besucher. Es hat spass gemacht den unterschiedlichsten Leuten die Ausstellung zu erklären und zu sehen wie ihnen die Sachen gefallen. Ich habe sogar 3 Plakate verkaufen können! Sonntag war dann alles etwas aufregender wie die anderen Tage, da der Mannheim-Eritrea Fussballverein zum trainieren auf dem Platz vor den Umkleiden war und dann erwartete, sich dem entsprechend, nach dem Spiel umzukleiden. Die erste Männermannschaft konnte ich davon abhalten und habe sie mit Kaffee versorgt und ihre Kinder mit Cola. Leider war die nachfolgende Jugendmannschaft nicht so kooperativ und entkleidete sich ungeniert in der Damenumkleide. Später mussten Besucher meiner Ausstellung und ich feststellen, dass auch mehrere Spieler gebrauch von den Duschen machten und fröhlich zwischen meinen Werken, die ihrigen präsentierten …

Bilder vom fulminanten Wochenende gibt es hier:

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an der Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung. Erfolgreiches Kolloquium im Flur (1.0), dann Zeugnisverleihung, glückliche Zufälle und Geschenke, plus anschliessende Party. Alles in allem eine gelungene Nacht. Achja, und den Highscore bei Haus-Hoch! W00tw00t!

Bilder ansehen:

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Am Samstag ist es soweit: an der Hochschule Mannheim werden viele tolle Arbeiten im Rahmen der Werkschau 2008 gezeigt, die dieses Jahr zur Langen Nacht der Museen stattfindet. Unteranderem wird es auch erstmals mein Diplom-Buch zu sehen geben und man wird die Serendipity-Suchmaschine testen können. Empfehlen kann ich euch natürlich auch die Speisekarte von Arno und das Zootool von Bastian anzuschauen. Also kommt in Scharen!!

Infos zur Werkschau auf dem Designwiki, Tickets und weitere Informationen zur Langen Nacht gibt es bei godelta.de

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2-04-2008

serendipity

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11-03-2008

Tag der Fehler

Heute ging so ziemlich alles schief was schief gehn kann. Als erstes liess sich ohne Grund mein Indesign Dokument nicht mehr öffnen.

Das war ziemlich blöd, denn da steckte der ganze gestrige Tag Arbeit drin. Zum Glück hatte ich immer mal unter einem neuen Namen gesichert, so dass mir die letzte Version erhalten blieb. Dann habe ich im Internet gelesen, dass man mal seine Rechte reparieren soll, was ich auch gemacht habe und dachte mir, ach, es kann ja nicht schaden, wenn ich in einem Abwasch noch die Festplatte checke. Ja, da hab ich dann rot gesehn…

Aber auch das ist repariert und jetzt kann ich endlich die 2 Tage verlorene Arbeit nachholen.

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22-02-2008

Abgegeben

Heute habe ich meine Diplomarbeit abgegeben.

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Mein Projekt bekommt seine eigene Seite!

unter serendipity-project.de gibts nun alle Infos auf einen Blick. Alles Über die Ausstellung, Wege, Suchmaschine und den Link zurück hierher.

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Endlich ist es soweit! Die Plakate und Flyer sind gedruckt, der Raum ist gemietet, die Versicherung abgeschlossen, die Panik steigt. Um mal Klarheit zu schaffen: 5.4.08 Lange Nacht der Museen, Hochschule Mannheim, Fakultät für Gestaltung, 19-2 Uhr. Eine Vorabausstellung meinerseits, plus jede Menge anderer guter Gestaltung!

11.04. - 13.04.08 Ausstellung im Schnickenloch Mannheim in den Umkleidekabinen am Sportplatz. Das Schnickenloch ist an der Rheinpromenade, nähe Fahnenmast und Rheinterrassen Gaststätte und leicht mit der Linie 7 bis Lindenhofplatz oder durch die Bahnhofsunterführung zu erreichen. Einfach am Victoria-Turm vorbei und dann 200 Meter richtung Rhein. Für alle, die mal beim Schluricup mitgemacht haben, genau der Sportplatz ist es.

Vernissage: Freitag 11.04.08, 18 Uhr, mit Lesung von Julia Rützel und Pascal Wieandt. Musik von Ruben Mesado Estrada


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Wenn man hier lange nichts lesen konnte, dann liegt es sicherlich nicht daran, dass ich wenig getan habe… Die letzten 6 Tage war ich in der Alten Feuerwache in der Siebdruckwerkstatt, um genauer zu sein, bis gestern Morgen um 7 Uhr. Heraus gekommen sind 4 neue Motive, Flyer und Plakate fuer die Ausstellung und das Buchcover. Leider lief mal wieder nicht alles nach Plan und es waren nervenaufreibende Tage. Zusaetzlich war ich einen Tag im Fotostudio in Bau 9 um alle Objekte für das Buch abzufotografieren. Dank Rainer, der beim einrichten geholfen hat, und Arno, der Modell gestanden hat, lief der Tag recht gut. Am Ende gabs sogar noch einen riesigen Aufbau mit Hilfe von Herrn Göldner. Ich verrate nur so viel: 4 Meter Stativ, riesige Leiter und ein Besenstiel! Die entstandenen Arbeiten gibt es dann sowohl auf der Ausstellung als auch im Buch zu sehen.

Des weiteren, etwas ab vom Thema: es sind fast alle Kameras zurück und entwickelt!

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24-01-2008

Umfrage- Ergebnisse

Folgende Frage habe ich sehr vielen Menschen per E-Mail geschickt:

“Passieren Dir eher im Internet, oder im Leben draussen, ohne Hilfe des Internets Zufälle?
Zufälle heisst in meinem Fall: man entdeckt etwas besonderes nachdem man nicht gesucht hatte.

Der Einfachheit wegen nur ein Kreuz (x) vor die Antwort setzen und an mich zurück mailen!
Wer Lust hat, kann auch etwas dazu schreiben! Vielen Dank! -eva.

() Internet
() ohne Internet
() beides gleich stark

raum für sonstiges: ()”

Bisher haben mir 77 Menschen geantwortet. Die Auswertungsergebnisse folgen in wenigen Stunden. Ich glaube es sieht so aus, als würden mehr Menschen ohne das Internet glückliche Zufälle finden.

UPDATE:

(12)Internet

(36)ohne Internet

(29)beides gleich

Raum für sonstiges:

•(x)Internet: ich glaube, mir passieren eher im Internet solche Zufälle, “draussen” bin ich eher zielgerichtet unterwegs und habe vielleicht nicht so den Blick für Danebenliegendes, im Internet schweife ich viel schneller ab.

•(x)Internet: wobei ich meine antwort auf die gegenwart beziehe und ich gerade am diplom sitze, dh im moment nicht oft/lange draußen unterwegs bin

•(x)ohne Internet: …zumindest fallen mir zufälligkeiten ohne internet stärker auf:
draußen geh ich – glaub ich – mit offeneren augen durch die welt; im internet is alles irgendwie nur so nebenher…

•(x)beides gleich stark: (oft suche ich aber auch in büchern nach inspiration…)

•(x)ohne Internet: plus sie sind schöner, also die zufälle

•(x)ohne Internet: während des surfens ist es ja völlig normal über “umwege” zu dem gesuchten zu gelangen oder dabei an etwas “kleben” zu bleiben. ich habe dieses phänomen jetzt nicht unbedingt unter zufällen abgebucht, denn das bedingt ja eine suche. aber im alltag fallen mir ständig welche auf oder man sagt ja” was für ein zufall…” kennst du ja. “da habe ich zufllig…”

•(x)ohne Internet: Bin schon total gespannt auf dein Diplom. Weil das ein bisschen was mit dem zutun hat was ich machen will. Nämlich ein Arbeit über Umwege (also außer ich finde noch nen Umweg drum rum). Aber das hat ja manchmal auch mit glücklichen zufällen zu tun. Und nebenbei hör ich grade das Hörebuch zu Harpe Kerkelings: Ich bin dann mal weg und musste voll schmuntzeln als ich den Bloggeintrag auf deiner Seite gefunden habe. Cooler Zufall, weil ich nämlich grad noch ne halbe Minute drüber nachgedacht hab ob ich Harpe höre oder Mucke. Und mich zwar ohne erkennbaren Grund aber doch bewusst für Harpe entschieden hab.

•(x)ohne Internet: ich habe mich für „ohne Internet“ entschieden, weil man doch die Seiten auf die man surft doch eher ganz bewusst aufruft. Auch wenn ich mit Freunden online spiele, sind das eher geplante Ereignisse.

•(x)ohne Internet: liegt vielleicht daran, dass ich mich eher draussen als im Internet bewege - komme im internet vom 100. zum 1000.

•(x)Internet: ich suche seltener im realen leben um etwas zu entdecken, dass ich nicht gesucht habe

•(x)Internet: leider momentan im Internet. Durch das lesen einiger blogs stoß ich jeden Tag zufällig auf Sachen dich mich interesssieren,fazinieren oder staunend machen. Da kommt das reale Leben leider oft nicht hinterher oder man nimmt sich die Zeit leider nicht so.

•(x)Internet: mit stumbleupon.com helfe ich dem Zufall sogar etwas nach…:)

•(x)beides gleich stark: tja, manchmal erlebe ich schon eigenartige sachen. meist frage ich mich dann immer: zufall oder schicksal?

•(x)beides gleich stark: Bloß weil im Internet alles voller Links ist und man dadurch schneller unbeabsichtigt an interessanten Orten landet kann noch lange nicht behauptet werden daß die analoge Welt eine lineare Ödnis sei:)

• ohne net. real life rules.

•(x)beides gleich stark: als nicht-atheist sage ich: zufall ist was einem von gott zufällt. auch im internet sind die wege des herrn unergründlich ;)

•(x)beides gleich stark: naja das internet ist ja nur ein mikrokosmos im makrokosmos, der den gleichen gesetzen folgt, somit auch den gleichen “zufällen” unterliegt….. soweit zum esotherischen ansatz ;-)

•(x)ohne Internet: das liegt einfach daran, dass ich im internet eher gezielt nach sachen suche

•(x)ohne Internet: den Zufall gibt es nicht ! Man findet etwas wenn man so weit ist es zu entdecken. was man findet war ja schon immer da , doch oft ist man daran vorbei gelaufen, bis, ja bis man bereit ist es wahrzunehmen. Ich suche nicht, ich finde P.Picasso

•(x)beides gleich stark: komische frage…kommt wohl vor allem darauf an, wie oft ich im internet ohne spezielles ziel einfach rumsurfe. dann entdecke ich bei youtube oder myspace neues, aber ist das was “besonderes”? hmm…da schleicht sich von hinten die frage an, was ist überhaupt was besonderes, was ist ein zufall…das wird mir zu philosophisch kurz vor feierabend…also sag ich mal: beides gleich ;-)

•(x)Internet: die zufälle im “leben draussen” sind natürlich ncoh etwas besonderes im gegensatz zu den zufällen, die im internet passieren. der wow-effekt im echten leben ist grösser!

•(x)beides gleich stark: mit der richtigen aufmerksamkeit fallen einem ständig dinge zu - aber nicht nur gute oder brauchbare…

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